Die Multimomentaufnahme als Werkzeug zur statistischen Auswertung

Eine Multimomentaufnahme hat keine große Aussagekraft. Doch je mehr Multimomentaufnahmen zusammenkommen, desto mehr verdichtet sich das Bild, das schließlich einen statistischen Überblick verschafft.

Prozessoptimierung – weil am Markt nur der Optimierte überlebt

Wer eine Multimomentstudie durchführt, macht diese in der Regel mit der Hilfe von Multimomentaufnahmen. Das bedeutet, hier werden jeweils kurze Augenblicke aus dem Arbeitsleben eines Mitarbeiters beobachtet, sogenannte Multimomente. Dabei erfolgt diese Beobachtung ohne das man den Mitarbeiter in irgendeiner Form involviert. Das ist umso wichtiger, als das sonst die Gefahr besteht, dass der Mitarbeiter seinen eigentlichen Tagesablauf womöglich verändert, um in der von ihm als „Prüfungssituation“ wahrgenommenen Multimomentaufnahme bestmöglich dazustehen. Dabei lebt diese Methode letztlich davon, dass hier Ist-Zustände abgefragt und mit Hilfe solcher Multimomentaufnahmen sichtbar und statistisch erfassbar gemacht werden.

Wie helfen Multimomentaufnahmen bei der statistischen Auswertung weiter?

Multimomentaufnahmen sind statistisch nur dann wertvoll, wenn sie zu festgelegten Zeiten, zum Beispiel in Form von Rundgängen oder ähnlichem, aufgenommen werden. Außerdem muss vorher festgelegt werden, welche Ereignisse man hier messen möchte. Wenn man beispielsweise feststellen will, wie viel Zeit eine Mitarbeiterin in Telefongesprächen verbringt, wie viel Zeit für Kopierarbeiten aufgewendet wird und wie viel Zeit für die Erstellung von Briefen und anderen Textdokumenten mit Textverarbeitungsprogrammen am Computer verwand wird, nimmt man diese drei Punkte als Kriterien.

Dann wird man bei jeder Stichprobenprüfung, denn nichts anderes sind Multimomentaufnahmen, darauf achten, welche dieser drei Tätigkeiten die Kollegin in den jeweiligen Beobachtungsmomenten ausübt. Je öfter Multimomentaufnahmen im Laufe eines Tages oder auch eines mehrtägigen Zeitraumes genommen werden, desto aussagekräftiger wird die statistische Auswertung. Anhand der Daten, die man so erhebt, kann man letztlich ablesen, wie viel Prozent der täglichen Arbeit für welche der abgefragten Tätigkeiten in etwa eingesetzt wird und wie viel Zeit für gänzlich andere Aufgaben aufgewendet werden muss.

Mein Service in Sachen Multimomentaufnahmen

Dabei begleite ich Sie von der ersten Festlegung der Beobachtungsmomente und der Regelmäßigkeit dieser über die Erhebung der Daten selbst bis hin zur Auswertung der Multimomentaufnahmen. Sie erhalten im Nachgang die Statistik zu den Ergebnissen und haben so einen genauen Einblick in die Arbeitsabläufe und die zeitlichen Anteile einzelner Arbeitsschritte im Arbeitsalltag Ihrer Mitarbeiter. Der große Vorteil von Multimomentaufnahmen ist, dass diese wesentlich weniger aufwendig sind, als komplette Untersuchungen, die eine ganztägige Beobachtung der Mitarbeiter erforderlich machen würde.

Neben dem Umstand, dass solche Beobachtungen schon allein aufgrund des Zeitaufwandes extrem kostspielig sein dürften, verstoßen sie gegen den Datenschutz. Mit Hilfe der Multimomentaufnahmen kann man hier nicht nur rechtssicher statistische Wert erheben, die Erhebung und Auswertung der Werte erfolgt auch in einem Bruchteil der Zeit und verursacht somit nur einen Bruchteil der Kosten einer vollumfänglichen Beobachtung. Gern entwickle ich ein entsprechendes Konzept für Sie und Ihr Unternehmen.